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Artikel getaggt mit ‘Außenwerbung’

Mobile Tagging: Vorteile für Kunden und Werber

Mobile Tagging ist ein großer Erfolg in Japan und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Dort hat es zu einer großen Auswahl an neuen, verbraucherorientierten Anwendungen geführt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Mobile Tagging Europa erreicht, wo es bisher nur in der Logistik eingesetzt wurde. Viele neue erfolgversprechende Geschäftsmodelle und Anwendungen sind vorstellbar und eröffnen Marktchancen für neue Player, insbesondere für verbraucherorientierte Unternehmen, Werbetreibende und Mobilfunk-Unternehmen.

Die Werbewirtschaft profitiert:

Indem Mobilfunk-Nutzer mit ihren Endgeräten 2D-Barcodes fotografieren und komplementäre Webseiten öffnen, verknüpft Mobile Tagging physische Medien wie zum Beispiel Plakate oder Printanzeigen mit den Multimedia-Möglichkeiten des mobilen Internet und regt den Benutzer zu interaktivem Handeln an.

Da sich 2D-Barcodes in jede visuelle Kampagne integrieren lassen, ergibt sich für die Werbewirtschaft ein mehrfacher Nutzen:

Einerseits können Endverbraucher weiterführende Informationen zu den beworbenen Produkten unmittelbar abrufen und auch direkt mit den Anbietern in Verbindung treten. Andererseits ließen sich beworbene Produkte ad hoc kaufen und zum Beispiel per Mobilfunkrechnung bezahlen. So seien neue Geschäftsmodelle denkbar, zum Beispiel die benutzerfreundliche Integration von Bewerbung und Verkauf einer Reiseversicherung im Wartebereich eines Flughafens. Darüber hinaus würden die Werbetreibenden Informationen in bisher ungekanntem Umfang und Exaktheit darüber erhalten, welche Wirkungen sie durch welche Werbeformen auf welchen Werbeplätzen erzielen.

Schließlich gewinnen Produzenten und Händler einen direkten Kommunikationskanal zu Interessenten und Kunden. Dieser ließe sich unter anderem auch durch so genanntes Push Tagging nutzen, welches 2D-Barcodes in umgekehrter Richtung per SMS beziehungsweise MMS auf die mobilen Endgeräte der Verbraucher schickt. Dort könnten diese Barcodes zum Beispiel als Coupons fungieren.

Ein Opinion Paper von Dr. Volker Rieger und Arne Linnemüller von der Detecon International GmbH (kostenloser Download unter www.detecon.com/mobiletagging) gibt einen Überblick über die relevanten Themen und einen Ausblick über mögliche Zukunfts-Szenarien.

Digital Signage im Aufbruch

Ob in der U-Bahn, am Flughafen, im Einkaufszentrum oder im Fitnessstudio – Bildschirme werden zunehmend häufiger an öffentlichen Orten als Informations- und Werbemedium genutzt. Der Fachausdruck hierfür: Digital Signage.

Auch wenn die Entwicklung in vielen Ländern noch am Anfang steht, kommt der Markt europaweit in Schwung: 2007 gab es in Westeuropa bereits rund 215.000 öffentliche Screens, auf denen Werbebotschaften präsentiert wurden. Der Gesamtumsatz des westeuropäischen Digital Signage-Marktes (inkl. Hardware, Werbeerlöse und Serviceleistungen) betrug 2007 bereits über 600 Mio. Euro. Digitale Außenwerbung hat das Potential, bis 2012 eine ernst zu nehmende Rolle im Media-Mix zu spielen.

Die Beratungsunternehmen Goldmedia und Screen Digest haben den Zukunftsmarkt Digital Signage als Werbemedium in Westeuropa analysiert und prognostizieren in ihrer aktuellen Studie “Digital Signage in Europe – Opportunities for digital out-of-home advertising”, dass sich der Nettowerbeumsatz mit digitaler Außenwerbung bis 2012 vervierfachen wird – von 158 Millionen Euro (2007) auf 626 Millionen Euro in 2012.

Key Findings

  • Digital Signage gewinnt als Informations- und Werbemedium an Einfluss: in Westeuropa schon mehr als 215.000 Werbescreens (2007) installiert
  • Nettowerbeumsätze mit digitaler Außenwerbung in Westeuropa vervierfachen sich: von 158 Mio. Euro in 2007 auf 626 Mio. Euro in 2012
  • Großbritannien ist Vorreiter: Umsatzanteil am gesamten digitalen Außenwerbemarkt Westeuropas beträgt 34 Prozent (2007)

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