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gmail goes 2.0

10. Februar 2010 Einen Kommentar hinterlassen

Google hat gestern seinen neuen Dienst Buzz vorgestellt. Buzz will Social-Web-Anwendungen wie YouTube, Picasa, flickr, Tweets, etc. in Google Mail zusammenführen und gmail damit zum Meta-Social-Network machen.

Der Dienst setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: der Integration in gmail, einer neuen Google-Startseite mit automatischer Geo-Location, einer Buzz-Integration als Layer in Google Maps sowie einer eigenen Anwendung für Handys.

Buzz geht weiter als nur News, Fotos und Links von Freunden zu tauschen. Geo-Location lautet hier das Stichwort. Über Handy können Nutzer Statusupdates mit ihrem Standort kombinieren und Meldungen anderer Buzzer aus der Umgebung anzeigen lassen. Ist der Buzz Layer in Google Maps aktiviert, werden Updates aus der Umgebung als kleine Sprechblasen angezeigt. “Share what your’re thinking” lautet Googles Aufforderung, “what and where” trifft es aber eher.

“Wo bist Du gerade?”,

könnte damit unter Internet- Enthusiasten zur Frage des Jahres 2010 werden.

Gestern gestartet wird Buzz sukzessive in den nächsten Tagen für alle gMail-Benutzer ausgerollt.

Erste Meinungen dazu:
Google Mail wird zur Web-2.0-Zentrale
Mit Buzz greift Google jetzt Twitter und Facebook an
Foursquare und Google Buzz fragen: Wo bist Du?
Das Web fängt an zu Buzzen

“Journalisten haben Monopol verloren”

29. November 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Einweg-Kommunikation funktioniert heute nur noch bedingt. Unternehmen, die auf Social-Media-Plattformen schweigen, geben die Kontrolle ganz aus der Hand. Dagegen könnten Sie vom Dialog profitieren. Das bekräftigt auch Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft im Interview mit Werben & Verkaufen.

Auszug:

W&V: Was sind die Erfolgsfaktoren, um sich als Unternehmen in diesem Feld zu bewegen?

Mickeleit: Die Spielregeln der Communities sind unbedingt einzuhalten. Plattes Marketing funktioniert nicht, und jede Kommunikation muss für die Zielgruppe Mehrwert liefern.

W&V: Spielen Einträge in Blogs, in Foren und Twitter-Meldungen für Sie die gleiche Rolle wie Berichte in etablierten Medien?

Mickeleit: Aus Unternehmenssicht ist die Verbreitung von Informationen über Medien nur ein Kanal. Blogs, Communities wie Flickr oder Facebook stellen weitere Kanäle dar. Journalisten haben durch die neue Vielfalt ihr Monopol als Multiplikatoren verloren. Sie behalten zwar weiter eine wichtige Rolle als Gatekeeper, künftig aber neben anderen Meinungsmachern.

Zum Interview geht’s hier.