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Greenpeace gegen Nestlé/Kitkat. Die Zweite.

Nach dem ersten Video von Greenpeace gegen KitKat von Nestlé kündigte Nestlé die Zusammenarbeit mit jenem Unternehmen, das für die Herstellung des Palmöl zuständig war, auf.

Das allein reicht Greenpeace aber nicht: schließlich sei der Bedarf an Palmöl weiterhin vorhanden und wer den Regenwald letztlich abholzt, um die Plantagen zu bauen, sei egal. Also geht Greenpeace mit diesem zweiten Video in die Offensive:

Vor allem unter PR-Fachleuten und in der Blogger-Szene wurde in der Zwischenzeit das bisherige Kommunikationsdisaster von Nestlè mit Titeln wie

„The Nestlé Problem“ oder

„Cyberkriege ohne Krisenmanuals verliert man“

geradezu „zerrissen“. Andere wiederum zogen Lehren für die Krisenkommunikation in Zeiten des Web 3.0.

Beispielsweise hier:

Nestlé im Social-Network-Kreuzfeuer
Nestlés Facebook-Fanpage: Entwicklung einer Krise
Nestlé im Social-Media-Fadenkreuz – Was lernen wir daraus?
RIVVA: Nestlés Facebook-Fanpage: Entwicklung einer Krise
Alles konstruiert. Nestlé zu verurteilen hilft weder dem Urwald noch dem Orang-Utans.
Nestlé’s Reputationsverlust in Zahlen
The Facebook Nestle Mess: When Social Media Goes Anti-Social
How to Respond to a Facebook Page Crisis – The Nestle Problem

gmail goes 2.0

10. Februar 2010 1 Kommentar

Google hat gestern seinen neuen Dienst Buzz vorgestellt. Buzz will Social-Web-Anwendungen wie YouTube, Picasa, flickr, Tweets, etc. in Google Mail zusammenführen und gmail damit zum Meta-Social-Network machen.

Der Dienst setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: der Integration in gmail, einer neuen Google-Startseite mit automatischer Geo-Location, einer Buzz-Integration als Layer in Google Maps sowie einer eigenen Anwendung für Handys.

Buzz geht weiter als nur News, Fotos und Links von Freunden zu tauschen. Geo-Location lautet hier das Stichwort. Über Handy können Nutzer Statusupdates mit ihrem Standort kombinieren und Meldungen anderer Buzzer aus der Umgebung anzeigen lassen. Ist der Buzz Layer in Google Maps aktiviert, werden Updates aus der Umgebung als kleine Sprechblasen angezeigt. „Share what your’re thinking“ lautet Googles Aufforderung, „what and where“ trifft es aber eher.

„Wo bist Du gerade?“,

könnte damit unter Internet- Enthusiasten zur Frage des Jahres 2010 werden.

Gestern gestartet wird Buzz sukzessive in den nächsten Tagen für alle gMail-Benutzer ausgerollt.

Erste Meinungen dazu:
Google Mail wird zur Web-2.0-Zentrale
Mit Buzz greift Google jetzt Twitter und Facebook an
Foursquare und Google Buzz fragen: Wo bist Du?
Das Web fängt an zu Buzzen