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#socialmedia: Regeln für’s Büro

6. April 2010 1 Kommentar

Kein Unternehmen kann sich dem Social Web mehr entziehen. Bringt es richtig eingesetzt für alle Unternehmensbereiche großen Nutzen, so vermischen Mitarbeiter im Umgang mit Social Media dennoch schnell Berufliches und Privates.

Klare Unternehmensrichtlinien für die geschäftliche Nutzung von Social Media beugen ungezielter Kommunikation vor, um potentielle Risiken sowohl vom Unternehmen als auch von einzelnen Mitarbeitern abzuwenden.

Und was bedeutet das? Wie geht man damit um?


Das faßt aus meiner Sicht diese Präsentation von Terry McKenzie großartig zusammen:

Die USA sind in Sachen Internet Jahre voraus. Ein guter Grund sich anzusehen, welche Richtlinien sich große Organisationen dort für den Umgang mit dem (Social) Web zurecht gelegt haben. Beispielsweise:

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Gratwanderungen

„Worüber kaum einer reden mag: die Nebenjobs von Moderatoren. Jeder, der wie ich hier vor der Kamera steht, bekommt Angebote, Fachtagungen, Preisverleihungen oder Firmenveranstaltungen zu moderieren. Und als freier Journalist darf man das natürlich auch. Praktisch kann es aber Probleme geben. Denn, kann man einen Bankdirektor tatsächlich noch kritisch interviewen, wenn man vorher für die gleiche Bank für viel Geld eine Podiumsdiskussion moderiert hat? Und kann man heute unabhängig über ein Unternehmen berichten, für das man noch gestern Werbung gemacht hat?“

So die Einleitung eines Berichts (Video hier) des NDR-Medienmagazins Zapp über den schmalen Grat zwischen der Verlockung, viel Geld zu verdienen, und der Pflicht, unabhängiger Journalist zu bleiben.

Der Beitrag hat – erwartungsgemäß – für Aufregung gesorgt. Und auch darüber hat ZAPP berichtet (Text/Video).

Nicht bloß im Zapp Blog wurden die beiden Berichte (#1/#2) heftig diskutiert, nach anderen Medien in Deutschland und der Schweiz (Auszug unten),  hat die Frage heute auch Österreich und den ORF erreicht.

FRAGE:

Warum blieb diese Diskussion bis dato auf die Einkünfte von Moderatoren öffentlich-rechtlicher Fernsehsender beschränkt? Natürlich – angesichts der Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen dort besonders wichtig bzw. dramatisch. Jedoch gilt aus meiner Sicht die Diskussion für Nebentätigkeiten sämtlicher Journalisten, deren Medien Glaubwürdigkeit zu ihren Kernwerten zählen.
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