Bei den österreichischen Medientagen wurde heiß diskutiert: Sind die User bereit, für Online-Content auch zu zahlen? Die besten Zitate der Print-Bosse im Überblick. Wordrap eines Live-Feeds von m.wirtschaftsblatt.at
Walter Mayer, Bild am Sonntag: „Mir mangelt es im Internet an vielem, was Print ausmacht, zB gute Reportagen, Kommentare.“
Walter Mayer, Chefredakteur von Bild am Sonntag: „Der Mensch wird immer bereit sein, Geld für eine gute Geschichte zu zahlen.“
Eva Dichand, Herausgeberin Heute: „Medien, die überleben wollen, werden sich ganz stark auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren müssen.“
Peter Kropsch, APA: „Wir sollten in der Redaktion auch weiterhin mit einem so großen Team wie möglich arbeiten.“
Marianne Dölz, Geschäftsführerin Handelsblatt-Gruppe: „Wir werden vor allem im Vertrieb und bei Anzeigen noch Konzentrationen sehen.“
Eva Dichand, Herausgeberin Heute: „Für gute journalistische Inhalte und neue Ideen könnte man wahrscheinlich Geld verlangen.“
Uwe Vorkötter, Chefredakteur Berliner Zeitung: „Bezahlkultur im Internet würde eine konzentrierte Aktion vieler Verlage erfordern.“
Thomas Kralinger, Kurier: „Wertige Produkte müssen einen Preis haben, den man auch verlangen muss, das gilt auch für Online.“
Eva Dichand, Herausgeberin Heute: „Onlineinformationen können, glaube ich, nur bis zu einem gewissen Grad kostenlos sein.“
Eva Dichand, Herausgeberin Heute: „Gratiszeitungen haben die Altlasten der klassischen Zeitungen nicht zu tragen.“
Eugen Russ, Vorarlberger Medienhaus: „Online Medien sind auf der Siegespur, gleichzeitig aber auch noch in der Steinzeit.“
Stefan Aust, Ex-Chefred. Der Spiegel: „Qualität, Seriosität und Gewichtung müssen Online vor allem bei Qualitätszeitungen stimmen.“
Stefan Aust, Ex-Chefred. Der Spiegel: „Ein Informationstsunami rollt auf die Internet-Nutzer zu.“
Stefan Aust, Ex-Chefred. Der Spiegel: „Es ist schwer, kostenlose seriöse Informationen Online kostenpflichtig zu machen.“
Stefan Aust, Ex-Chefred. Der Spiegel: „Wir haben früh erkannt, dass wir nicht mit Holz, sondern Informationen handeln.“
Stefan Aust, Ex-Chefred. Der Spiegel: „Ich glaube, Verlage haben zuletzt Produkte gegründet, um Werbeplatz zu schaffen.“