Personal Branding sowie die zunehmend mobilere und flexiblere Natur von Arbeit erlauben uns, die Orte auszusuchen, an denen wir zufrieden und produktiv sind. Leben und Arbeit sind nicht mehr an einen Arbeitgeber und einen Wohnort gebunden. Wir werden global mobil…
So formuliert Journalist und Autor Markus Albers Nummer 09 seiner 10 Thesen zur Meconomy. Die Möglichkeiten für ortsunabhängiges Arbeiten (bzw. das Ende der Anwesenheitspflicht im Büro) werden sich zweifellos noch weiter verbessern.
Was soll das denn?
Zeiten in einer Firma absitzen und dafür Geld bekommen? Digitale Nomaden arbeiten selbstständig, wann sie wollen und wo sie wollen. Im folgenden Film von 2470media berichten Berliner „Co-Worker“ über ihren Lebensstil und ihre Arbeitsweise:
Albers hat für sein Buch auch den Social-Media-Experten Johannes Kleske zum Thema interviewt. Und der Reiseautor Rolf Potts hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist „Langzeitreisender“ geworden. Über die „digitale Nabelschnur“ spricht er hier.
Wann haben Sie das letzte Mal Kitkat gegessen? Nach diesem Spot werden Sie wahrscheinlich längere Zeit darauf verzichten.
Greenpeacehat eine weltweite Kampagnegegen den Kitkat-Hersteller Nestlégestartet, um diesen dazu zu bewegen, kein Palmöl aus der Urwaldzerstörung mehr zu verwenden.,
Wie soll ein Unternehmen auf derartige virale Angriffe richtig reagieren? Zunächst ließ Nestlé eine englische Version des Videos aus Youtube wegen einer Urheberrechtsverletzung entfernen. Übersehen dürfte Nestlè dabei den Streisand-Effekt haben, wonach im Internet das Phänomen gilt, daß der Versuch, bestimmte Informationen zu entfernen, genau dazu führen kann, dass diese noch stärker verbreitet werden.
Nestlé nimmt Stellung zu Greenpeace-Aussagen:
Nestlé Deutschland unterstützt nachhaltigen Anbau von Palmöl
Nestlé teilt die Sorge um die Bedrohung von Regenwäldern durch die Ausweitung des Palmöl-Anbaus. Nestlé Deutschland verwendet nur in einem geringen Volumen Palmöl und Palmkernöl bzw. daraus hergestellte Zwischenprodukte. Das Gesamtvolumen liegt in einer Größenordnung um 7.000 Tonnen pro Jahr, dies entspricht nur etwa 0,03 Prozent der weltweiten Produktion.
Nestlé trägt aktiv zur Förderung nachhaltiger Anbaumethoden bei. Seit Januar 2010 deckt Nestlé Deutschland den gesamten Bedarf an Palmöl mit so genannten Green Palm Zertifikaten ab. Mit diesen Green Palm Zertifikaten wird der nachhalti-ge Anbau unterstützt. Hierdurch stellt Nestlé Deutschland sicher, dass für seinen Bedarf an Palmöl keine zusätzlichen Regenwaldflächen gerodet werden. Das Green Palm System wurde vom so genannten Round Table for Sustainable Oil („Runder Tisch für nachhaltiges Öl“) entwickelt und wird unter anderem von der Organisation WWF unterstützt.
International hat sich Nestlé verpflichtet, spätestens ab 2015 nur noch zertifiziertes, nachhaltig angebautes Palmöl zu verwenden. Die Umstellung hat bereits mit ersten Zwischenschritten begonnen.
Die Übergangslösung ist notwendig, da der Markt für zertifiziertes Palmöl derzeit noch nicht hinreichend entwickelt ist. Vor allem fehlt es an Kapazitäten für eine getrennte Verarbeitung von Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Eine vollständige Rückverfolgbarkeit zu einzelnen Plantagen oder Anbietern ist derzeit nicht möglich. Daher bieten Green Palm Zertifikate für die Übergangszeit die beste Alternative, nachhaltigen Anbau zu unterstützen.
Zudem bestätigt Nestlé, dass außerhalb von Indonesien kein Lieferantenverhältnis für Palmöl mit dem Lieferanten Sinar Mas besteht bzw. bestand. Nestlé in Indonesien hat die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten zwischenzeitlich beendet.
In Zeiten des Web läßt sich Zahnpasta aber nicht mehr in die Tube zurückpressen.