Deutschland: Erstmals mehr Werbung im Internet als in Publikumszeitschriften

Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 um 12% auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen. Dies geht aus der Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen durch den Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.

Mit einem Werbemarktanteil von 16,5% überholt das Internet erstmals die Publikumszeitschriften (13,9%) mit einem deutlichen Abstand und ist nunmehr drittstärkstes Werbemedium in Deutschland – hinter den klassischen Gattungen TV (37,8%) und Zeitung (21,4%).

Internet wird kurzfristig zweitstärkstes Werbemedium

Basierend auf der Prognose von 14% für 2010 würde der Online-Werbemarkt in Deutschland ein Bruttovolumen von über 4,6 Milliarden Euro erreichen. „In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen“, sagt dazu Paul Mudter, Vorsitzender des OVK im BVDW.

Video-Ads weiter auf dem Vormarsch

Im klassischen Display-Bereich gehörten im letzten Jahr unter anderem Video-Ads mit einer Wachstumsrate von 160% zu den Treibern. Schon 2008 ist Bewegtbildwerbung im Internet um enorme 236% gewachsen. Auch Wallpaper waren 2009 mit einer Wachstumsrate von 65% sehr gefragt.

Alle Zahlen zum Online-Werbemarkt 2009 in Deutschland und der Prognose für 2010 bietet der neue OVK Online-Report 2010/01, der hier zum Download bereitsteht.

 

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