Zehn Digital-Trends für das Jahr 2010

Für das Jahr 2010 hat Millward Brown zehn Digital-Trends formuliert:

1. Online display — shiny and new proves attractive to begin with…

Marketer werden 2010 verstärkt mit neuen, größeren Anzeigenformaten experimentieren. Dies verlangt ihnen ein gutes Gespür für das richtige Maß ab, da die neuen Formate einerseits bei Verbrauchern größere Aufmerksamkeit erzielen, andererseits als zu aufdringlich empfunden werden können.

2. Viral video — from art to science

Der gestiegene Videokonsum ist für Werbetreibende ein klares Indiz, dass virale Videos das Interesse der Zielgruppe für eine Kampagne begünstigen.

3. Gaming gets socially mobile

Gute Aussichten werden dem Gaming-Markt für 2010 zugeschrieben. Konsolenspiele bieten mehr Interaktion, indem sie einen Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook bieten. Die vielversprechendste Idee scheint OnLive zu sein, ein sogenannter Games-on-Demand Service. Dieser ermöglicht Spielern, mit Hilfe eines Browers, jedes Konsolen- oder Computerspiel über den Fernseher oder PC zu spielen – ohne dass hierfür eine Konsole nötig ist.

4. Mobile prepares to take a bite out of online

Laut Annahmen der US-amerikanischen Mobile Marketing Association werden die Ausgaben für Mobile Marketing allein in den USA in diesem Jahr auf 2,16 Milliarden US-Dollar ansteigen (2009: 1,7 Milliarden USD). Eine steigende Anzahl von Smartphones und die allmähliche Kostensenkung für den Internetzugang, lassen die Zahlen für die mobile Webnutzung steigen.

5. Here I am. Over here!

Mit der steigenden Zahl GPS-fähiger Endgeräte eröffnen sich Werbetreibenden innovative Lösungen aus dem Bereich Geo-Marketing.

6. Search evolves, but not everyone notices

Marketing-Budgets stehen weiter unter Druck. Vor diesem Hintergrund nehmen Suchmaschinen mit ihrem klaren und kurzfristigen ROI eine Schlüsselrolle im Bereich des Online Marketings ein.

7. Realization dawns that online video is not a panacea

Online Video Werbung nimmt zu – dieser Trend wird sich auch 2010 fortsetzen. Dabei werden die Inhalte nicht nur über den PC, sondern verstärkt auch über Spielkonsolen und mobile Endgeräte konsumiert.

8. Brands start taking advantage of social graphs

Wenn die vergangenen Jahre die Ära der Social Networks war, werden in den kommenden Jahren verstärkt sogenannte Social Graphs aufkommen. Gemeint ist hiermit das persönliche Beziehungsgeflecht eines Users im sozialen Web. Es unterscheidet sich von einer Community insofern, dass es nur das Segment eines Netzwerkes bezeichnet, in dem ein User, seine Freunde und deren Freunde im Fokus stehen.

9. Integration trend stimulated by privacy concerns

Unterstützt durch die digitale Kommunikation, die nicht mehr streng richtungsgebunden ist, hat Word of Mouth in seiner Bedeutung zugenommen und besitzt die Kraft, die Markenwahrnehmung zu beeinflussen.

10. Data integration enables insightful tradigital learning

Im Verlauf des vergangenen Jahres hat Digital Marketing Werbetreibende vor immer komplexere Aufgaben gestellt; verstärkt sind sie daher an Empfehlungen zur Anzeigengröße oder geeigneten Websites interessiert. Die Trennlinie zwischen digitalen und traditionellen Medien wird zunehmend unschärfer – Online-Aktivitäten richten sich sowohl auf Online- als auch auf Offline-Verkaufsziele, Magazine bieten Content als Printmedium und digital an, etc. Die Datenintegration wird daher zentrales Moment für Messungen bleiben und verlangt eine Untersuchungsplattform, die die unterschiedlichen Datenquellen verbindet.

Hier das gesamte Papier:

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