1.700.000.000.000 Euro Schaden

Rund 1,7 Billionen Euro Schaden, etwa viermal so viel wie Österreichs Wirtschaftsleistung, verursachen die 3000 größten Unternehmen der Welt pro Jahr. Das ist ein erstes Ergebnis einer Studie im Auftrag der Uno.

Beunruhigend finden diese Entwicklung vor allem Firmenchefs in Afrika und Südamerika: Etwa die Hälfte meint, weniger Biodiversität – also Artenreichtum und -vielfalt – würde das Wirtschaftswachstum gefährden. In Europa und Nordamerika sehen nicht einmal 20 Prozent der CEOs das als Bedrohung, geht aus der Studie The economics of ecosystems and biodiversity der Uno hervor:

Kapitel 1: Business, biodiversity and ecosystem services
Kapitel 2: Business impacts and dependence on biodiversity and ecosystem services
Kapitel 3: Measuring and reporting biodiversity and ecosystem impacts and dependence
Kapitel 4: Scaling down biodiversity and ecosystem risks to business
Kapitel 5: Increasing biodiversity business opportunities
Kapitel 6: Business, biodiversity and sustainable development
Kapitel 7: A recipe for biodiversity and business growth.  Annex (Chapter 7 will be uploaded following outcomes of the First Global Business of Biodiversity Symposium)
.

Derzeit sterben nach Uno-Schätzungen täglich etwa 130 Arten aus, damit geht das Artensterben 100-mal schneller voran, als die Evolution das vorgibt. Außerdem wird täglich eine Fläche Urwald gerodet, die eineinhalb Mal so groß ist wie die Schweiz.

Der Studienleiter Pavan Sukhdev zu den Herausforderungen:

Weitere Links:
Executive Summary
der Studie
Der Standard
– UNO-Studie: Umweltschäden der Unternehmen zahlt die Allgemeinheit

 

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