Facebook, Youtube, Twitter: Österreichs Großunternehmen gewinnen Reichweite

Die dritte Ausgabe der Studie „Präsenz österreichischer Großunternehmen in Social Media“ von META Communication International zeigt, dass österreichische Großunternehmen ihre Reichweiten auf Facebook, Youtube und Twitter seit der ersten Messung im März 2010 stark ausbauen konnten.


Die Trends:.

1. Facebook verdrängt andere Social Media-Plattformen

Waren bei der ersten Erhebung im März 2010 die Facebook-Seiten der untersuchten Unternehmen noch häufig fremdinitiiert, so hat nun jedes Großunternehmen seinen eigenen, professionellen Facebook-Auftritt.

Die deutlich gewachsene Anzahl erreichter User scheint einerseits auf die nach wie vor zunehmende Verbreitung und Bedeutung von Facebook zurückzuführen zu sein, auf der anderen Seite aber auch auf die Effektivität einer konsequenten Social-Media-Strategie, wie sie bereits von mehreren Unternehmen wie zum Beispiel Red Bull, Swarovski, BIPA, der ÖBB oder den Austrian Airlines umgesetzt wird. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen im Rahmen ihrer Social-Media-Strategie Inhalte wieder zentralisieren und dabei vor allem auf Facebook fokussieren.

2. Das Potenzial von Youtube für Unternehmen ist langsam ausgeschöpft (?)

Ebenso nimmt YouTube bei einigen Unternehmen nach wie vor eine bedeutsame Rolle ein. Allerdings zieht META Communication in der Analyse der Zuwachszahlen den Schluß, dass das Potenzial der Videoplattform für Unternehmen langsam ausgeschöpft sei, das Wachstum von Facebook hingegen bei vielen Unternehmensmarken stetig fortschreiten könne.

3. Gebrauch und Inhalt der unternehmenseigenen Twitter-Channels differenzieren zum Teil stark

Lediglich 18 der untersuchten Großunternehmen nutzen Twitter. Sie haben die Zahl der Follower im Vergleich zur letzten Messung im November 2010 steigern können, aber auch hier sind die Zuwächse nicht mit jenen von Facebook vergleichbar. Auf Twitter generieren die verschiedenen Unternehmen oft nur eine Hundertschaft an Followern, während sie zugleich auf Facebook meist mehr als 1.000 Fans haben. Manche Großunternehmen besitzen gar keinen Twitter-Account, andere Unternehmen haben ihre Aktivitäten wieder eingestellt.

4. Corporate Blogs werden von lediglich 11 der 30 untersuchten Unternehmen betrieben.

Sehr ausgereift sind nach dem Urteil von META Communications die Blogs von Raiffeisen, der „Red Blog“ der AUA sowie jener von A1. Hier würden Customer Care-Aktivitäten betrieben und eine gute Userbindung erzielt.

Im Fokus der Studie standen 30 der umsatzstärksten Unternehmen Österreichs, darunter 15 im ATX gelistete Unternehmen. Als Bewertungsgrundlage wurden Bruttokontakte auf Facebook, YouTube und Twitter herangezogen, eine Untersuchung weiterer Parameter wie vor allem der Nutzungsintensität oder der Interaktivität erfolgte nicht. Auch wurden weitere Social Media nicht berücksichtigt; ausdrücklich wurden XING, StudiVZ und MeinVZ anders als in den Vorstudien nicht mehr erhoben.

Download: Die vollständige Studie können Sie hier kostenlos downloaden (PDF/1,5 MB)

 

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