Der Klimawandel, die Knappheit von Ressourcen und der steigende Energiehunger einer explodierenden Weltbevölkerung sind unbestritten drei der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit.

Seit mehr als einem Jahrhundert werden Kraftfahrzeuge mit Mineralölprodukten betrieben. In der jüngsten Vergangenheit hat sich im motorisierten Verkehr aber ein Strukturwandel angekündigt: Mobilität wird künftig vielfältiger und vorzugsweise nachhaltiger sein: Elektro- und Hybridantrieb, SynFuels, Biogas, etc. versprechen viele Vorteile gegenüber Erdöl. Gleichzeitig sind die meisten der alternativen Antriebsarten und Kraftstoffe noch ein gutes Stück von einer massenwirksamen und wirtschaftlichen Verwendung entfernt. Von diesem Befund ausgenommen sind Biodiesel und andere Biotreibstoffe der ersten Generation.

Die strategische Ausrichtung der Stakeholder der Biodiesel-Wertschöpfungskette orientiert sich stark am Biomasse- und Biodiesel-Produktionspotential sowie den ökologisch angestrebten Wirkungen. Es zeigt sich allerdings – insbesondere am Insolvenzschicksal von Biodiesel-Produzenten oder Pionieren in der Produktion von Kraftstoffen fortgeschrittener Generationen – sehr klar, dass ein ökologisch und technologisch orientiertes Engagement schlussendlich auch an der ökonomischen Perspektive gemessen wird.

Mit diesem Trade-off habe ich mich in letzter Zeit intensiv beschäftigt. Als Endprodukt ist ein Buch entstanden, das im Oktober 2012 erschienen ist. Es widmet sich den Fragen, ob Biodiesel zur Bewältigung der klimatischen Herausforderungen ein taugliches Instrument darstellt und welche Rahmenbedingungen für den Einsatz dieser Alternative zu fossilen Energieträgern in Österreich und im europäischen Kontext maßgeblich sind:

„Biodiesel oder Dinodiesel?“ beginnt mit den Wegbereitern für alternative Kraftstoffe (Kapitel 1) und erklärt nach einer Einordnung im System biogener Kraftstoffe die Produktion und Eigenschaften von Biodiesel (Kapitel 2). Auf diesen Grundlagen, dem politischen Willen und den rechtlich geschaffenen Rahmenbedingungen (Kapitel 3) basieren die wirtschaftlichen Chancen und Grenzen (Kapitel 4). Abschließend findet sich ein Abschnitt zur Treibhausgasbilanz von Biodiesel und ihrer ökonomischen Bedeutung (Kapitel 5).


Biodiesel oder Dinodiesel?

MMag. DI Rainer Präsoll
Wien, Oktober 2012
ISBN 978-3-8482-1323-8
Books on Demand, Norderstedt

248 Seiten,
79 farbige Abbildungen,
43 Tabellen

Broschiert (19 x 27 cm) oder
in verschiedenen eBook-Formaten erhältlich

Biodiesel oder Dinodiesel? kaufen

Erhältlich in Ihrem Online-Bookshop, wie beispielsweise bei Amazon, im Kindle-Shop, bei thalia.at, buecher.de, buch.ch und unzähligen weiteren…

Davor einen genaueren Blick in Vorwort
und
Inhaltsverzeichnis
werfen.

Und sonst noch…

Hier finden Sie meine Blogposts
zum Thema „Biotreibstoffe“

Ich freue mich auf Ihre
Fragen und Anmerkungen!

14 Gedanken zu “Biodiesel oder Dinodiesel?

  1. Neuerscheinung: Biodiesel oder Dinodiesel?

    (…) Als Endprodukt ist ein Buch entstanden, das im Oktober 2012 erschienen ist. Es widmet sich der Frage, ob Biodiesel zur Bewältigung der klimatischen Herausforderungen ein taugliches Instrument darstellt und welche Rahmenbedingungen für den Einsatz dieser Alternative zu fossilen Energieträgern in Österreich und im europäischen Kontext massgeblich sind. (…)

  2. Biodiesel oder Dinodiesel?

    Momentan wird unter anderem die Frage, ob Biokraftstoffe (Teller-Tank, Palmöl, Altstoffe als Rohstoffe, Land Use Change) eine Lösung für das Dilemma sein könnten, heftig diskutiert. Können sie eventuell auch eine Antwort auf explodierende Spritpreise geben oder ein marktfähiges Produkt im heutigen wirtschaftlichen Umfeld sein?

    Zu diesem Thema gibt es nun neue Fachliteratur (…)

  3. Neu erschienen: „Biodiesel oder Dinodiesel?“
    248 Seiten „unaufgeregte“ Fachinformationen

    (…) Rainer Präsoll informiert auf 248 Seiten über die rechtlichen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Bedingungen für Biodiesel in Österreich und auf EU-Ebene. Der studierte Bio­ökonom und Umweltmanager verzichtet dabei auf einfache Patentrezepte. Reichlich zu finden sind in diesem Buch jedoch Fakten und unaufgeregte sachliche Analysen. (…)

  4. Biodiesel oder Dinodiesel?

    Aus Nahrungsmittelpflanzen hergestellte Biokraftstoffe sind in den vergangenen Wochen durch den Vorschlag der EU-Kommission, bis zum Jahr 2020 ihre Menge auf fünf Prozent zu begrenzen, wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Seit wenigen Wochen ist auch das Buch „Biodiesel oder Dinodiesel?“ erhältlich. Rainer Präsoll informiert auf 248 Seiten über die rechtlichen, wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Bedingungen für Biodiesel in Österreich und auf EU-Ebene. Der studierte Bioökonom und Umweltmanager verzichtet dabei auf einfache Patentrezepte. Reichlich zu finden sind in diesem Buch jedoch Fakten und unaufgeregte sachliche Analysen. (…)

  5. Buchtipp: Biodiesel oder Dinodiesel? von Rainer Präsoll

    (…) „Biodiesel oder Dinodiesel?“ – unter diesem Titel ist eine umfassende Sammlung von Daten, Fakten und Zahlen zu Biotreibstoffen, im speziellen zu Biodiesel erschienen. Rainer Präsoll betrachtet auf 248 Seiten das Thema Biodiesel aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln hinsichtlich technologischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und ökologischer Rahmenbedingungen. Auch der Gegenspieler „Dinodiesel“, also fossiler Treibstoff wird beleuchtet. Die Informationen zu den verschiedenen Themen wie Rohstoffe, Märkte, Produkte, Gesetzgebung, Nachhaltigkeit und Nutzung im Verkehr, werden durch zahlreiche qualifizierte Literaturstellen und Grafiken untermauert. Dieses Buch gibt einen sehr guten Überblick über das Thema Biodiesel und alles was damit zusammenhängt, im österreichischen, sowie im europäischen und internationalen Kontext. Schlussendlich stellt sich für den Autor nicht die Frage „Biodiesel ODER Dinodiesel?“ – die Antwort für die weitere Entwicklung muss lauten „Biodiesel UND Dinodiesel!“. (…)

  6. Was kann Biodiesel?

    Dieser Frage ging Rainer Präsoll in seinem Buch „Biodiesel oder Dinodiesel?“ nach. Er beginnt bei den Pionieren der Biokraftstoffe, erklärt die dahinter stehende Technik, beleuchtet den politischen Willen und nicht zuletzt stellt er die Frage nach den wirtschaftlichen Chancen und Grenzen. Er versucht auch die Treibhausgasbilanz ökonomisch einzuordnen. (…)

  7. Buchtipp

    (…) Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass das zukünftige Wohlergehen der Menschheit davon abhängt, wie gut es uns gelingt, die zwei zentralen Energieheraus-forderungen zu bewältigen, vor denen wir heute stehen: Sicherung einer verlässlichen und erschwinglichen Energieversorgung und rasche Umstellung auf ein CO2-armes, leistungsfähiges und umweltschonendes Energiesystem. Dazu braucht es nichts Geringeres als eine Energierevolution. Diese wird in dem Buch „Biodiesel oder Dinodiesel” vorgestellt. (…)

  8. Biodiesel im Klimagetriebe

    (…) Im Gegensatz zu Bioethanol ist der Diesel kaum unter kritischer Beobachtung. Vielfach wird von den Medien zwischen Biodiesel und -ethanol kaum unterschieden und nur flapsig von „Biosprit“ gesprochen. Der Autor, ein selbstständiger Berater, versucht in dem Buch die mannigfachen Aspekte von Biodiesel zu beleuchten. (…) Das Buch bietet für den Fachmann eine Fülle von Daten und Zahlen. (…) als umfangreiches Nachschlagewerk ist das Buch hervorragend. (…)

  9. Alles im grünen Bereich?

    Lange galt er als grünes Allheilmittel für saubere Mobilität, dann war er plötzlich als der schlimmste aller Öko-Sünder abgestempelt: Es ist nicht einfach, beim Biosprit den Überblick zu behalten, ob er im Augenblick gerade zu bejubeln oder zu verteufeln ist. Dass beides einer größtenteils undifferenzierten Debatte geschuldet ist, beweist Rainer Präsoll in seinem Buch „Biodiesel oder Dinodiesel?“.

    In höchster Detailgenauigkeit arbeitet der Autor auf 200 Seiten die wirtschaftlichen, gesetzlichen und ökologischen Bedingungen für Biosprit im Allgemeinen und Biodiesel im Speziellen auf. Präsoll rechnet vor, wie viel Treibstoff in Österreich angebaut werden könnte und wie umweltfreundlich die Alternative zum herkömmlichen Erdöl tatsächlich ist.

    Von der Flut an Tabellen und Grafiken sollte man sich nicht abschrecken lassen. Die Texte sind in leicht verständlicher Sprache gehalten, wenngleich sich das Buch für Durchschnittsinteressierte insgesamt eher als Nachschlagewerk und weniger als leicht verdauliche Gute-Nacht-Lektüre eignen dürfte.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s